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Søren Kierkegaard - Biographie


1846

Beginn der Fehde mit dem von Meir Aron Goldschmidt herausgegebenen Satireblatt "Der Corsar", in deren Verlauf ihm die Anfeindungen der Öffentlichkeit Grund für weitere Schriften Anlass geben.

"Abschließende unwissenschaftliche Nachschrift zu den Philosophischen Brocken, Eine literarische Anzeige" erscheint. Er überlegt, Landpfarrer zu werden, was er jedoch schließlich verwirft.

Vierte und letzte Reise nach Berlin.


1847

Karrikatur Kierkegaards Tagebuchnotiz, nachdem er den Plan aufgegeben hat, Pfarrer zu werden: "Gott sei gelobt, daß alle Pöbelangriffe über mich gekommen sind. jetzt habe ich rechte Zeit bekommen, mich zu vergewissern, daß es doch eine schwermütige Idee war, draußen auf einem Pfarrhof zu leben, um in Abgeschiedenheit und Vergessenheit Buße zu tun. Jetzt stehe ich ganz anders entschlossen da als je zuvor..."

"Buch über Adler"; "Erbauliche Reden in verschiedenem Geiste"; "Taten der Liebe".


Regine Olsen heiratet am 3. November den Beamten Friedrich Schlegel. Kierkegaard schreibt in sein Tagebuch: "Das Mädchen hat mir Scherereien genug gemacht. Nun ist sie denn nicht tot - sondern glücklich und gut verheiratet. Das sagte ich am selben Tag (vor sechs Jahren) - und wurde für den gemeinsten aller gemeinen Schurken erklärt. Seltsam!"


Beginn der Auseinandersetzung mit dem amtlichen, harmonischen Christentum, insbesondere verkörpert in der Person des Bischof Mynster. Nach einem Besuch schreibt Kierkegaard ins Tagebuch: "Er sagte, er sei beschäftigt, so daß ich augenblicklich ging. Aber er war auch sehr kalt gegen mich. Er stößt sich gewiß noch am letzten Buch ("Taten der Liebe")."


Erste finanzielle Probleme - Verkauf des Elternhauses.


1848

"Christliche Reden". Erste gesundheitliche Probleme, Vorahnungen eines frühen Todes von Kierkegaard im Tagebuch notiert: "Meine Gesundheit ist sehr schwach, und der Gedanke hat große Macht über mich gewonnen, daß ich nun sterben soll."

Finanzielle Verluste des angelegten Geldes durch die Revolutionswirren.